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	<title>Dekarbonisierung Archive - RIM Management KG</title>
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	<title>Dekarbonisierung Archive - RIM Management KG</title>
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		<title>„Nachhaltigkeit ist jetzt unwichtig“ – was für eine Fehleinschätzung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:17:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ESG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7.4.2026 Ich habe mich letzte Woche mit den Chefökonomen zweier Großbanken unterhalten. Da ging es um die aktuellen geopolitischen Herausforderungen und darum, was das jetzt für Unternehmen und die europäische Wirtschaft bedeutet. Beide ökonomische Pragmatiker und dennoch konnten sie meine Einschätzung bestätigen, dass Fragen der Nachhaltigkeit in der momentanen Situation an Bedeutung gewinnen. Diese präsentieren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rim-management.at/nachhaltigkeit-ist-jetzt-unwichtig-was-fuer-eine-fehleinschaetzung/">„Nachhaltigkeit ist jetzt unwichtig“ – was für eine Fehleinschätzung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://rim-management.at">RIM Management KG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.4.2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich letzte Woche mit den Chefökonomen zweier Großbanken unterhalten. Da ging es um die aktuellen geopolitischen Herausforderungen und darum, was das jetzt für Unternehmen und die europäische Wirtschaft bedeutet. Beide ökonomische Pragmatiker und dennoch konnten sie meine Einschätzung bestätigen, dass Fragen der Nachhaltigkeit in der momentanen Situation an Bedeutung gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese präsentieren sich allerdings jetzt in einem neuen Gewand. Was vor Kurzem noch „ESG“ war, läuft heute unter dem Begriff „Resilienz“. Klarerweise war natürlich auch schon zuvor das eine die Folge des anderen. Aber egal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worum geht es? Wer klaren Blickes ist und wirtschaftliche Verantwortung trägt, muss aktuell zwei zentrale Schlüsse ziehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1) Unternehmen sowie die Gesamtheit der europäischen Volkswirtschaften müssen dringend ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden (mittelfristig) bzw. rasch drastisch reduzieren (kurzfristig). Unsere größten Lieferanten sind höchst instabile und undemokratische Regionen, was laufend zu Öl- und Gaskrisen führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gab es im Nahen Osten je nach Zählweise und Definition zehn große Kriege und mehrere Dutzend kleine. In Summe rund 350 Konfliktjahre. Es besteht keine große Hoffnung, dass sich das in den nächsten Jahrzehnten groß ändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der ersten Präsidentschaft Wladimir Putins ab dem Jahr 2000 führte Russland durchgehend Krieg – mit einer Ausnahme zwischen 2010 und 2013. 21 Jahre Blutvergießen in Tschetschenien, in Georgien, in Syrien, auf der Krim, im Donbass, in der Ukraine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2) Unternehmen müssen ihre Lieferkette kontrollieren. Sie müssen nicht nur wissen, wer ihre direkten Lieferanten sind, sondern welche Lieferanten ihre Lieferanten beliefern. Sie müssen wissen, wie die arbeiten, wo sie agieren, wie die Lieferwege aussehen. Welche Auswirkungen zusammenbrechende Lieferketten haben, wurde und wird uns in der Corona-Pandemie und im aktuellen Irankrieg deutlich vor Augen geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, woher kommen diese beiden Forderungen ursprünglich? Das sind zwei wesentliche Eckpfeiler der ESG-Bewegung: die Erkenntnis, dass Europa bis 2050 dekarbonisiert sein muss und dass es nicht egal ist, welche dunklen Flecken die Lieferkette aufweist.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>ESG ist kein Orchideenfach, sie ist strategischer Wegweiser!</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Unternehmen scheint man allerdings nach wie vor zu meinen, dass ESG bzw. Nachhaltigkeit nichts mit dem eigenen Geschäft zu tun hat. Nichts mit der Frage, wie man künftig erfolgreich sein kann und stabile Erträge erwirtschaftet. Als stünde das Thema irgendwie abseits und hätte nichts mit der eigenen Ausrichtung und Strategie zu tun. Als würden galoppierende Inflation und Lieferausfälle vom Himmel fallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht anders ist es für mich zu interpretieren, dass die Studie „KMU in Österreich“ von Business Gladiators und Leitbetriebe Austria zum Schluss kommt, dass 96 % der heimischen Unternehmen Nachhaltigkeit derzeit keine Priorität zumessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann man nur laut rufen „Aufwachen!“ und hoffen, dass es zu keinem allzu bitteren Erwachen kommt. Nachhaltigkeit ist keine ökologische Spinnerei und auch keine abseitige Ideologie, als die sie immer wieder abgetan wird. Nachhaltigkeit bedeutet, so zu wirtschaften, dass die Voraussetzungen dafür auch morgen noch gegeben sind. Nachhaltigkeit ist Resilienz, und wer sein Unternehmen strategisch führt, weiß das und erkennt die Zusammenhänge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie möchten mehr über dieses Thema erfahren? Dann bitte gerne mit uns&nbsp;<a href="mailto:of****@************nt.at" title="Dieser Kontakt wurde von Anti-Spam by CleanTalk verschlüsselt. Klicken Sie hier, um ihn zu entschlüsseln. Um die Entschlüsselung abzuschließen, stellen Sie sicher, dass JavaScript in Ihrem Browser aktiviert ist." data-original-string="pHErill7VYfxk9qqgrS8dA==659cuI8GajQnZob0M/ai3JqkkXK8YdxQmPEchER4SGUe14=" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontakt aufnehmen</a>.</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">FAQs</h4>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1775549832092"><strong class="schema-faq-question">1. Warum ist Nachhaltigkeit für Unternehmen heute ein strategisches Thema?</strong> <p class="schema-faq-answer">Weil Nachhaltigkeit direkt mit Versorgungssicherheit, Energieabhängigkeit, Lieferkettenstabilität und Risikomanagement verbunden ist. Sie entscheidet damit zunehmend über Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1775549894974"><strong class="schema-faq-question">2. Was hat ESG mit Resilienz zu tun?</strong> <p class="schema-faq-answer">ESG stärkt die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, weil es auf stabile Lieferketten, geringere Abhängigkeiten, verantwortungsvolle Unternehmensführung und langfristige Risikoreduktion abzielt.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1775549903420"><strong class="schema-faq-question">3. Warum sind Lieferketten ein zentraler Teil nachhaltiger Unternehmensführung?</strong> <p class="schema-faq-answer">Weil Unternehmen nicht nur ihre direkten Lieferanten kennen sollten, sondern auch Risiken, Standards und Abhängigkeiten entlang der gesamten Lieferkette verstehen müssen. Das ist entscheidend für Stabilität und Krisenfestigkeit.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1775549922058"><strong class="schema-faq-question">4. Welche Rolle spielt Dekarbonisierung für die wirtschaftliche Resilienz?</strong> <p class="schema-faq-answer">Die Reduktion fossiler Abhängigkeiten senkt geopolitische Risiken, macht Unternehmen weniger anfällig für Energiekrisen und unterstützt eine langfristig stabile wirtschaftliche Entwicklung.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1775549935446"><strong class="schema-faq-question">5. Warum ist Nachhaltigkeit kein Idealismus, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit?</strong> <p class="schema-faq-answer">Weil nachhaltiges Wirtschaften hilft, Risiken früh zu erkennen, Kosten- und Versorgungsschocks besser abzufedern und die Voraussetzungen für künftigen Unternehmenserfolg zu sichern.</p> </div> </div>
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			</item>
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		<title>Industrie ist nicht der Feind der Klimapolitik – sie ist ihr größter Hebel</title>
		<link>https://rim-management.at/industrie-ist-nicht-der-feind-der-klimapolitik-sie-ist-ihr-groesster-hebel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ESG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>12.2.2026 &#8211; Wir arbeiten gerade an einem ESG-Report für einen Industriekonzern. Nicht nur nüchterne Berichterstattung, sondern Darstellung der Story dahinter. Warum Nachhaltigkeit auch in der Industrie wichtig ist, wie lange der Weg dorthin ist und welche Schritte zu gehen sind. Dazu begleiten wir das Unternehmen schon mehrere Jahre. Wenn ich darüber erzähle, wird häufig die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rim-management.at/industrie-ist-nicht-der-feind-der-klimapolitik-sie-ist-ihr-groesster-hebel/">Industrie ist nicht der Feind der Klimapolitik – sie ist ihr größter Hebel</a> erschien zuerst auf <a href="https://rim-management.at">RIM Management KG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph"><strong>12.2.2026 &#8211; Wir arbeiten gerade an einem ESG-Report für einen Industriekonzern. Nicht nur nüchterne Berichterstattung, sondern Darstellung der Story dahinter. Warum Nachhaltigkeit auch in der Industrie wichtig ist, wie lange der Weg dorthin ist und welche Schritte zu gehen sind. Dazu begleiten wir das Unternehmen schon mehrere Jahre.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich darüber erzähle, wird häufig die Nase gerümpft: „Industrie und Nachhaltigkeit? Geht es hier nicht eher um Greenwashing?“ Ich muss sagen, dass mich diese und ähnliche Argumentationen ärgern. Das greift zu kurz und hat den Zweck der europäischen Klimapolitik nicht verstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo liegen die größten Hebel auf dem Weg zur nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft? Wie können wir das Ziel erreichen, ohne die Industrie mit auf den Weg zu nehmen? Wer möchte, dass wir 2050 (das Jahr in dem Europa klimaneutral sein will) auch noch in Wohlstand leben, muss verstehen, dass man Betriebe, die heute vielleicht „Emissionsschleudern“ sind, nicht einfach nur zusperren oder ins außereuropäische Ausland verdrängen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss Strategien und Wege aufzeigen, wie auch die Industrie ihren Beitrag leisten kann. Und natürlich gibt es die. Wer im <a href="https://sciencebasedtargets.org/target-dashboard" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dashboard der Science Based Targets initiative (SBTi)</a> nachschlägt, findet dort tausende Betriebe, die sich auf den Weg gemacht haben. Die für sich Ziele definiert und daraus Maßnahmen abgeleitet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich wird es dort auch „Greenwasher“ geben. Aber die werden sehr rasch von aufmerksamen Investoren, einer kritischen Öffentlichkeit oder SBTi selbst als solche identifiziert. Die haben dann die Wahl, sich ernsthaft mit ESG zu beschäftigen oder früher oder später zusperren zu müssen, weil „braune“ Industrie keine Zukunft hat, nicht mehr finanziert wird und aus den Lieferketten anderer Konzerne rausfliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gilt folgendes zu verstehen: Industrie ist nicht der Feind der Nachhaltigkeit. Sie ist der größte Hebel zum Erreichen der gesteckten Ziele! Diese Geschichten müssen erzählt werden und wir tun das mit Leidenschaft und großer Hartnäckigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://rim-management.at/newsletter-innovation-agilitaet-kommunikation/" data-type="link" data-id="https://rim-management.at/newsletter-innovation-agilitaet-kommunikation/">Interesse an weiteren Themen aus der Unternehmenskommunikation? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter.</a></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">FAQs</h4>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1776327686528"><strong class="schema-faq-question">Warum ist die Industrie entscheidend für das Erreichen der Klimaziele?</strong> <p class="schema-faq-answer">Die Industrie verursacht einen erheblichen Anteil der globalen Emissionen. Genau deshalb liegt hier auch der größte Hebel: Durch technologische Innovation, Effizienzsteigerung und Dekarbonisierung können massive CO₂-Reduktionen erzielt werden.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1776327704054"><strong class="schema-faq-question">Ist Nachhaltigkeit in der Industrie nicht oft nur Greenwashing?</strong> <p class="schema-faq-answer">Greenwashing gibt es – aber es wird zunehmend schwieriger. Transparente ESG-Berichtspflichten, Investorenanforderungen und Initiativen wie die Science Based Targets initiative (SBTi) sorgen für überprüfbare Ziele und klare Standards.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1776327730893"><strong class="schema-faq-question">Kann Europa klimaneutral werden, ohne Industrie abzubauen?</strong> <p class="schema-faq-answer">Nein. Eine reine Verlagerung emissionsintensiver Produktion ins Ausland würde globale Emissionen nicht reduzieren. Entscheidend ist die Transformation der bestehenden Industrie – nicht ihre Verdrängung.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1776327743577"><strong class="schema-faq-question">Welche Rolle spielen Investoren bei der industriellen Transformation?</strong> <p class="schema-faq-answer">Investoren lenken Kapital zunehmend in nachhaltige Geschäftsmodelle. Unternehmen ohne glaubwürdige ESG-Strategie riskieren Finanzierungsnachteile und den Ausschluss aus Lieferketten.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1776327761733"><strong class="schema-faq-question">Warum braucht nachhaltige Industrie eine starke Kommunikation?</strong> <p class="schema-faq-answer">Transformation ist komplex und langfristig. Gute ESG-Kommunikation schafft Orientierung, Transparenz und Vertrauen – und macht sichtbar, welche Fortschritte tatsächlich erreicht werden.</p> </div> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://rim-management.at/industrie-ist-nicht-der-feind-der-klimapolitik-sie-ist-ihr-groesster-hebel/">Industrie ist nicht der Feind der Klimapolitik – sie ist ihr größter Hebel</a> erschien zuerst auf <a href="https://rim-management.at">RIM Management KG</a>.</p>
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